1
2
3
4
5
6

Julian Bornemeier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Allgemeine Psychologie & Human Factors an der Technischen Universität Chemnitz. Er studierte Medien- und Instruktionspsychologie und arbeitet seit 2023 im Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch zu dem Thema Fairness und Diversität. Seine Forschungsthemen umfassen Einstellungen und Ideologien im Kontext neuer Medien und der Digitalisierung.



Kontaktinformation

Beiträge

Thema Fairness und Diversität
Digitalisierung im Gartenbau: 24/7-Verkauf als Antwort auf Fachkräftemangel
11.03.26
Fachkräftemangel, steigende Personalkosten und veränderte Kundenerwartungen stellen viele kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen. Ein Praxisbeispiel aus Sachsen zeigt, wie Digitalisierung dazu beitragen kann, Arbeitsbedingungen zu verbessern, zusätzliche Umsätze zu generieren und gleichzeitig die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern – ohne das handwerkliche Selbstverständnis aufzugeben.
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Thema Fairness und Diversität
Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung – KI als unterstützender Motor für Produktivität
04.03.26
Künstliche Intelligenz (KI) kann für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein wichtiges Instrument sein, um interne Abläufe effizienter, transparenter und planbarer zu gestalten. In diesem Kontext bezeichnet KI Computersysteme, die auf Basis vorhandener Daten Muster erkennen, Zusammenhänge analysieren und auf dieser Grundlage Vorschläge zur Optimierung von Prozessen machen. Wichtig ist dabei, dass die KI keine eigenständigen Entscheidungen trifft, sondern die Informationen für menschliche Entscheidungen vorbereitet [1]. Gerade für KMU ist dieser Einsatzbereich besonders relevant, da viele Prozesse über die Zeit gewachsen sind, stark von Einzelpersonen abhängig sein und teilweise manuell organisiert sein können. Dies kann zu Fehleranfälligkeit, Zeitverlusten oder einer hohen Belastung der Mitarbeitenden führen. Forschungsergebnisse zeigen, dass KI besonders dort einen messbaren Produktivitätsgewinn erzeugt, wo sie repetitive, datenintensive Aufgaben unterstützt und dadurch Kapazitäten für anspruchsvolle Aufgaben freisetzt [2; 3]. Die Verantwortung für die Gestaltung, Bewertung und Veränderung von Prozessen verbleibt dabei jederzeit beim Menschen.
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • SDG: #09 Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • SDG: #12 Nachhaltiger Konsum und Produktion
Thema Fairness und Diversität
Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung – KI als unterstützender Motor für Produktivität
04.03.26
Künstliche Intelligenz (KI) kann für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein wichtiges Instrument sein, um interne Abläufe effizienter, transparenter und planbarer zu gestalten. In diesem Kontext bezeichnet KI Computersysteme, die auf Basis vorhandener Daten Muster erkennen, Zusammenhänge analysieren und auf dieser Grundlage Vorschläge zur Optimierung von Prozessen machen. Wichtig ist dabei, dass die KI keine eigenständigen Entscheidungen trifft, sondern die Informationen für menschliche Entscheidungen vorbereitet [1]. Gerade für KMU ist dieser Einsatzbereich besonders relevant, da viele Prozesse über die Zeit gewachsen sind, stark von Einzelpersonen abhängig sein und teilweise manuell organisiert sein können. Dies kann zu Fehleranfälligkeit, Zeitverlusten oder einer hohen Belastung der Mitarbeitenden führen. Forschungsergebnisse zeigen, dass KI besonders dort einen messbaren Produktivitätsgewinn erzeugt, wo sie repetitive, datenintensive Aufgaben unterstützt und dadurch Kapazitäten für anspruchsvolle Aufgaben freisetzt [2; 3]. Die Verantwortung für die Gestaltung, Bewertung und Veränderung von Prozessen verbleibt dabei jederzeit beim Menschen.
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • SDG: #09 Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • SDG: #12 Nachhaltiger Konsum und Produktion
Thema Fairness und Diversität
Datenschutz und Ethik: Wenn Algorithmen über Menschen entscheiden
13.02.26
[Ein Computer sammelt automatisiert Daten über alle Bewerber:innen auf eine Stelle. Er nutzt sie für Berechnungen, die von Außenstehenden weder eingesehen noch verstanden werden können. Die verschiedensten Eigenschaften der Bewerber:innen werden hierbei einbezogen. Zu alt? Das bedeutet ein Absinken in der Rangliste. Männlich? Dadurch steigt die Chance auf die Stelle. Dieser Bewerber hat finanzielle Schwierigkeiten und ist dringend auf die Stelle angewiesen? Das sieht in der Berechnung nicht sehr vorteilhaft aus. Es fehlen bestimmte Schlagwörter, obwohl der Bewerber hochqualifiziert ist? Keine Chance. Und so wird eine Entscheidung getroffen, eine Entscheidung die höchstwahrscheinlich nicht dem verschuldeten oder dem hochqualifizierten Bewerber mit unglücklicher Wortwahl die Stelle zuspricht. Eine Entscheidung die über die Zukunft mehrerer Menschenleben und des Unternehmens entscheidet. Ohne, dass an irgendeiner Stelle ein Mensch darüber nachdenken musste.]
  • SDG: #05 Geschlechtergerechtigkeit
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • SDG: #10 Weniger Ungleichheiten
Thema Fairness und Diversität
Digitales Vertrauen Gestalten (was KMU von Fair Play lernen können)
12.02.26
In einer digitalisierten Welt sind Datenlecks – also der Ausfluss von Daten aus vermeintlich sicheren Datenbanken, beispielsweise durch Hackerangriffe - und die Angst vor ihnen allgegenwärtig. Erst am 14.11.2025, nur kurz vor Schreiben dieses Blogbeitrags, räumte Logitech ein, dass Hacker nach einem Cyberangriff an Daten von Logitech-Kund:innen und -Mitarbeitenden gelangten. Zum jetzigen Zeitpunkt [Stand: 16.11.25, 18:16 Uhr] seien dabei zwar laut Logitech keine empfindlichen persönlichen Informationen in die falschen Hände geraten [1], der Vorfall verdeutlicht allerdings ein Problem: Immer häufiger kommt es zu Datenlecks bei digitalen Datenbanken und Dienstleistern. Während es in diesem Fall augenscheinlich nicht zu Folgeschäden kam, läuft es bei Weitem nicht immer so glimpflich ab.
  • SDG: #04 Hochwertige Bildung
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Thema Fairness und Diversität
Datenschutz und Nachhaltigkeit – Partnerkonzepte oder Rivalen?
09.02.26
Auch zukünftige Generationen sollten einen bewohnbaren Planeten haben. Dieser Aussage sollten die meisten Menschen ohne Einwände zustimmen können. Komplizierter wird es dann bei der Frage danach, wie diese Nachhaltigkeit erreicht werden kann. Nur den wenigsten würde wahrscheinlich „Datenschutz“ als ein Weg zu mehr Nachhaltigkeit einfallen, haben die beiden Konzepte doch augenscheinlich kaum miteinander zu tun. Sieht man genauer hin, erkennt man jedoch schnell, dass Datenschutz und Nachhaltigkeit eng miteinander verknüpft sind. Knotenpunkt sind dabei die Daten, die für nachhaltige Lösungen genutzt werden und die Verantwortung, die mit ihnen einhergeht [1].
  • SDG: #12 Nachhaltiger Konsum und Produktion
  • SDG: #13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Thema Fairness und Diversität, Thema Künstliche Intelligenz
KI als Stimme zum Kunden: Kundenkommunikation und Marketing
12.01.26
In Marketing und Kundenkommunikation kann Künstliche Intelligenz (KI) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei unterstützen, Informationen systematischer auszuwerten und Kommunikationsentscheidungen stärker auf Daten zu stützen. KI bezeichnet in diesem Zusammenhang Computersysteme, die aus vorhandenen Daten wiederkehrende Muster erkennen und auf dieser Grundlage Vorschläge, Einschätzungen oder Wahrscheinlichkeiten ableiten können, ohne eigenständig Entscheidungen zu treffen oder Verantwortung zu übernehmen [1]. KMU können zentral von diesem unterstützenden Charakter der KI profitieren: Marketing- und Kommunikationsaufgaben werden häufig von wenigen Mitarbeitenden übernommen oder zusätzlich zu anderen Tätigkeiten erledigt. KI kann hier helfen, Informationen zu strukturieren, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Entscheidungsprozesse vorzubereiten. Forschungsergebnisse zeigen, dass KI im Marketing insbesondere dann einen Mehrwert bietet, wenn sie gezielt zur Analyse und Vorbereitung menschlicher Entscheidungen eingesetzt wird und nicht als Ersatz für strategische oder kreative Arbeit verstanden wird [2]. Die Verantwortung für Inhalte, Kundenansprache und Maßnahmen verbleibt stets beim Unternehmen.
  • SDG: #09 Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • SDG: #12 Nachhaltiger Konsum und Produktion
Thema Fairness und Diversität
10 Prompting-Regeln für faire und effiziente KI-Nutzung
15.12.25
Qualität und Fairness von KI-Ergebnissen hängen maßgeblich von der Prompt-Formulierung ab. Anhand von zehn praxisnahen Regeln wird erläutert, wie klare Ziele, Kontext, inklusive Sprache, iterative Verbesserung und menschliche Kontrolle zu verlässlicheren, diskriminierungsärmeren und verantwortungsvollen KI-Ergebnissen beitragen.
  • SDG: #05 Geschlechtergerechtigkeit
  • SDG: #10 Weniger Ungleichheiten
Thema Fairness und Diversität
Berufliche Vielfalt im Team für ein verbessertes Nutzendenverständnis
10.11.25
In unserem Artikel „Gender Data Gap, Diversität und Inklusion“ haben wir bereits die Bedeutung divers zusammengesetzter Teams thematisiert. Diese Teams können dabei helfen, vielfältige Nutzendengruppen zu berücksichtigen und niemanden auszuschließen. In diesem Beitrag liegt der Fokus auf Teams mit vielfältigen Hintergründen und dem Mehrwert, den dies für die Nutzendenforschung hat. Wertvolle Einblicke in mögliche Vorteile beruflich diverser Teams liefert ein Erfahrungsbericht von Jessica Tran, einer Nutzendenforscherin bei Microsoft.
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • SDG: #09 Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • SDG: #10 Weniger Ungleichheiten
Thema Fairness und Diversität
How To: Clever und fair promten
04.11.25
Künstliche Intelligenz (KI) ist heute so zugänglich wie nie zuvor. Mit wenigen Eingaben lassen sich innerhalb kürzester Zeit Ergebnisse generieren – sei es Text, Bild, Code oder Konzept. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-Ups können vom Einsatz von KI-Tools profitieren, da generativer Modelle die Automatisierung von Prozessen, den effizienten Einsatz von Ressourcen und das Treffen datenbasierter Entscheidungen erleichtern können. Die Ergebnisse von KI-Generierungen hängen jedoch nicht nur von der Leistungsfähigkeit der Modelle ab, sondern wesentlich davon, was man vorgibt: den sogenannten Prompts. Dabei gibt es jedoch eine große Herausforderung: Je nachdem, wie man fragt, bekommt man unterschiedliche Antworten.
  • SDG: #05 Geschlechtergerechtigkeit
  • SDG: #10 Weniger Ungleichheiten
  • SDG: #16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
1
2
3
4
5
6
 
Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren und der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung der Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.