Erlebniskategorien beschreiben Faktoren positiver Erlebnisse, die Teilnehmende in einem bestimmten Kontext erlebt haben. Dafür wurden jeweils mithilfe des Erlebnisinterviews positive Erlebnisse gesammelt und anschließend kategorisiert.
Für den Arbeitskontext steht seit fast 10 Jahren ein etabliertes Kategoriensystem zur Verfügung. Dieses wurde in diversen Projekten mit kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt. Zudem wurden die Erlebniskategorien mit GestalterInnen evaluiert, um herauszufinden, inwieweit die Zielgruppe von diesem Gestaltungsinstrument profitiert und wo Verbesserungsbedarf besteht.
Die neue Version der Erlebniskarten erscheint nun in überarbeiteter Form und enthält einige hilfreiche Neuerungen:
- Mehr Platz für relevante Informationen: Die Erlebniskarten sind nun zweiseitig und in größerem Format aufgebaut, sodass möglichst viele Details darauf Platz finden, die die Gestaltung anregen können, ohne das Layout zu überfrachten.
- Einfachere Sprache: Formulierungen wurden angepasst, wo Missverständnisse aufgetreten sind und auf das Wesentliche begrenzt. Die Sprache soll nun so eingängig wie möglich sein, um die Inhalte der Karten schnell verstehen zu können.
- Übersichtlichere Grafiken: Grafiken wurden verständlicher aufgebaut, um den Blick schnell auf die wesentlichen Informationen zu lenken.
- Neue Visualisierungen: Es wurden Visualisierungen ergänzt, um die Kreativität und das Vorstellungsvermögen anzuregen.
- Erlebnisgeschichten: Außerdem wurden Erlebnisgeschichten hinzugefügt, die eine Situation beschreiben, in der ein entsprechendes Erlebnis stattfindet (passend zur Visualisierung).
Ziel der Überarbeitung war es, die gesammelten Bedarfe und Bedürfnisse unserer Zielgruppe in der Gestaltung des Methodenmaterials zu berücksichtigen und so den Zugang zu den Karten und deren Handhabung möglichst niedrigschwellig zu gestalten. Darüber hinaus war es uns ein Anliegen, weitere Zugänge zum Verständnis des Inhalts zur Verfügung zu stellen und das kreative Potenzial anzuregen. Die überarbeiteten Karten sind damit bereit für den Einsatz – zum Reflektieren, Austauschen und Gestalten positiver Arbeitserlebnisse.
Weitere Informationen
Kontakt
Prof. Dr. Michael Burmester
- Hochschule der Medien
- Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
- Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch
- Nobelstraße 10
- 70569 Stuttgart
- +49 711 8923-3101
Christina Haspel
- Hochschule der Medien
- Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
- Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch
- Nobelstraße 10
- 70569 Stuttgart
- +49 711 8923-3139
Dr. Magdalena Laib
- Hochschule der Medien
- Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
- Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch
- Nobelstraße 10
- 70569 Stuttgart
- +49 711 8923-3503