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Martin Köhler studiert an der TU Chemnitz nach seinem Bachelorabschluss derzeit auch im Master Psychologie an der TU Chemnitz. Bereits in seiner Bachelorarbeit hat er sich mit den Themen Privatsphärenschutzverhalten, Datenschutz und Usability beschäftigt und ist seit März 2024 als wissenschaftliche Hilfskraft Teil des Teams für "Fairness und Diversität”.



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Beiträge

Thema Fairness und Diversität
Datenschutz und Ethik: Wenn Algorithmen über Menschen entscheiden
13.02.26
[Ein Computer sammelt automatisiert Daten über alle Bewerber:innen auf eine Stelle. Er nutzt sie für Berechnungen, die von Außenstehenden weder eingesehen noch verstanden werden können. Die verschiedensten Eigenschaften der Bewerber:innen werden hierbei einbezogen. Zu alt? Das bedeutet ein Absinken in der Rangliste. Männlich? Dadurch steigt die Chance auf die Stelle. Dieser Bewerber hat finanzielle Schwierigkeiten und ist dringend auf die Stelle angewiesen? Das sieht in der Berechnung nicht sehr vorteilhaft aus. Es fehlen bestimmte Schlagwörter, obwohl der Bewerber hochqualifiziert ist? Keine Chance. Und so wird eine Entscheidung getroffen, eine Entscheidung die höchstwahrscheinlich nicht dem verschuldeten oder dem hochqualifizierten Bewerber mit unglücklicher Wortwahl die Stelle zuspricht. Eine Entscheidung die über die Zukunft mehrerer Menschenleben und des Unternehmens entscheidet. Ohne, dass an irgendeiner Stelle ein Mensch darüber nachdenken musste.]
  • SDG: #05 Geschlechtergerechtigkeit
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • SDG: #10 Weniger Ungleichheiten
Thema Fairness und Diversität
Digitales Vertrauen Gestalten (was KMU von Fair Play lernen können)
12.02.26
In einer digitalisierten Welt sind Datenlecks – also der Ausfluss von Daten aus vermeintlich sicheren Datenbanken, beispielsweise durch Hackerangriffe - und die Angst vor ihnen allgegenwärtig. Erst am 14.11.2025, nur kurz vor Schreiben dieses Blogbeitrags, räumte Logitech ein, dass Hacker nach einem Cyberangriff an Daten von Logitech-Kund:innen und -Mitarbeitenden gelangten. Zum jetzigen Zeitpunkt [Stand: 16.11.25, 18:16 Uhr] seien dabei zwar laut Logitech keine empfindlichen persönlichen Informationen in die falschen Hände geraten [1], der Vorfall verdeutlicht allerdings ein Problem: Immer häufiger kommt es zu Datenlecks bei digitalen Datenbanken und Dienstleistern. Während es in diesem Fall augenscheinlich nicht zu Folgeschäden kam, läuft es bei Weitem nicht immer so glimpflich ab.
  • SDG: #04 Hochwertige Bildung
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Thema Fairness und Diversität
Datenschutz und Nachhaltigkeit – Partnerkonzepte oder Rivalen?
09.02.26
Auch zukünftige Generationen sollten einen bewohnbaren Planeten haben. Dieser Aussage sollten die meisten Menschen ohne Einwände zustimmen können. Komplizierter wird es dann bei der Frage danach, wie diese Nachhaltigkeit erreicht werden kann. Nur den wenigsten würde wahrscheinlich „Datenschutz“ als ein Weg zu mehr Nachhaltigkeit einfallen, haben die beiden Konzepte doch augenscheinlich kaum miteinander zu tun. Sieht man genauer hin, erkennt man jedoch schnell, dass Datenschutz und Nachhaltigkeit eng miteinander verknüpft sind. Knotenpunkt sind dabei die Daten, die für nachhaltige Lösungen genutzt werden und die Verantwortung, die mit ihnen einhergeht [1].
  • SDG: #12 Nachhaltiger Konsum und Produktion
  • SDG: #13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Thema Fairness und Diversität
Ein Webtool für das Value Card Sorting
30.09.25
Wir haben bereits mehrfach von Value Card Sorting berichtet. Die Methode ist geeignet um menschliche Werte einfach und ohne viel Vorwissen hierarchisch anzuordnen. Die kontextrelevanten Werte können so priorisiert werden und in den Gestaltungsprozess einfließen. Es ist dabei für die Umsetzbarkeit egal ob die Gestaltenden, die Nutzenden oder andere Stakeholder die Übung durchführen. Außerdem kann ein Value Card Sorting an ganz verschiedenen Punkten der menschzentrierten Gestaltung Anwendung finden: Sowohl zur Spezifizierung von Anforderungen als auch zur Evaluation deren Erfüllung kann es eingesetzt werden. Weiterhin glänzt es damit, dass es kostengünstig und mit minimalen Vorkenntnissen durchgeführt werden kann und ganz individuell an den jeweiligen Kontext anpassbar ist.
  • SDG: #05 Geschlechtergerechtigkeit
  • SDG: #08 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • SDG: #09 Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • SDG: #12 Nachhaltiger Konsum und Produktion
Barrierefreiheit
Barrierefrei Gestalten: Zugänglichkeit für Jeden und Jede
22.01.25
Dieser Beitrag ist Teil einer kurzen Reihe an Blogbeiträgen zum Thema Barrierefreiheit. Der Artikel geht einleitend auf grundlegende Begriffe, Zahlen und Gesetze ein. Wir geben Hinweise zur barrierefreien Gestaltung von technischen Produkten, welche ab Juni 2025 für die Privatwirtschaft gesetzlich vorgeschrieben ist.
  • SDG: #10 Weniger Ungleichheiten
Thema Fairness und Diversität
Ann Cavoukian und die sieben Regeln zum Schutz der Privatsphäre.
18.11.24
Ann Cavoukian, die kanadische Datenschutzbeauftragte von Ontario, formulierte 2009 allgemeingültige Prinzipien, mithilfe derer Privatsphärenschutz in den Mittelpunkt der Technikgestaltung gerückt wurde. Im Artikel stellen wir die „Privacy by Design“ Richtlinien vor. In der anschließenden Übung und mit dem angehangenen Material können Sie die Richtlinien besser kennenlernen und praktisch ausprobieren.
Thema Fairness und Diversität
Tailoring: Zugeschnittene Gestaltung statt „one size fits all“.
07.10.24
„Tailoring“ bezeichnet die Anpassung von Werkzeugen anhand vorher festgelegter Kriterien. Dadurch können individuelle Umstände, Kapazitäten, Bedürfnisse und Präferenzen der Zielgruppen respektiert und damit die Nutzungswahrscheinlichkeit und -zufriedenheit erhöht werden.
Thema Fairness und Diversität
Methode Value Card Sorting
20.06.24
Im Rahmen einer Projektarbeit wurde eine von dem Zentrum neu entwickelte Methode getestet: Das Value Card Sorting. Diese Methode dient dazu, ein Produkt oder eine Dienstleistung hinsichtlich verschiedener Werte zu kategorisieren und zu überprüfen, ob ein Produkt die Anforderungen, welche Nutzer:innen oder Entwickler:innen an das Produkt stellen, erfüllt. Die Kategorisierung der Werte erfolgt mithilfe der vom Kompetenzzentrum erstellten Value Cards.
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