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Mobile Anwendungen sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Ob Terminvereinbarung, Einkauf, Kommunikation oder Informationssuche – digitale Angebote werden zunehmend unterwegs und über mobile Endgeräte genutzt. Umso wichtiger ist es, dass diese Anwendungen für möglichst viele Menschen zugänglich und nutzbar sind. Doch gerade im mobilen Kontext entstehen häufig Barrieren, die eine selbstständige Nutzung erschweren oder sogar unmöglich machen.

Der Workshop "Digitale Barrierefreiheit auf mobilen Geräten" vermittelt praxisnah, wie digitale Barrieren in mobilen Anwendungen entstehen und wie sie bereits in frühen Entwicklungs- und Gestaltungsphasen vermieden werden können. Dabei stehen nicht nur technische Aspekte im Mittelpunkt, sondern vor allem die Perspektive unterschiedlicher Nutzergruppen und Nutzungssituationen.

Warum mobile Barrierefreiheit besondere Aufmerksamkeit erfordert

Mobile Interfaces unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von Desktop-Anwendungen. Kleine Bildschirme, Touch-Interaktionen, wechselnde Lichtverhältnisse oder die Nutzung unterwegs stellen besondere Anforderungen an Design und Entwicklung. Gleichzeitig kommen auf mobilen Geräten unterschiedliche assistive Technologien wie Screenreader, Sprachsteuerung oder Vergrößerungsfunktionen zum Einsatz.

Im Workshop lernen die Teilnehmenden typische Barrieren kennen, die speziell im mobilen Nutzungskontext auftreten können. Dazu gehören beispielsweise:

  • schwer bedienbare Touch-Elemente
  • unzureichende Kontraste oder kleine Schriftgrößen
  • fehlende Unterstützung für Screenreader
  • komplexe Navigationen auf kleinen Displays
  • Inhalte, die nur unter bestimmten Nutzungssituationen funktionieren

Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie sich solche Barrieren auf die Nutzung digitaler Produkte auswirken und welche Maßnahmen dabei helfen, diese frühzeitig zu vermeiden.

Praxisnahe Übungen und verständliche Einführung

Nach einer grundlegenden Einführung in digitale Accessibility erleben die Teilnehmenden in interaktiven Übungen selbst, wie Barrieren entstehen und welche Herausforderungen Nutzerinnen und Nutzer im Alltag begegnen können. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für unterschiedliche Bedürfnisse und Nutzungssituationen zu entwickeln.

Dabei richtet sich der Workshop ausdrücklich nicht nur an technisch versierte Personen. Alle Inhalte werden verständlich erklärt und anhand praxisnaher Beispiele veranschaulicht. Technische Vorkenntnisse sind daher nicht erforderlich.

Designprinzipien und Testing im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf zentralen Designprinzipien für barrierefreie mobile Interfaces. Die Teilnehmenden erfahren, worauf sie bei der Konzeption und Gestaltung mobiler Anwendungen achten sollten und welche Anforderungen im mobilen Kontext besonders relevant sind.

Darüber hinaus werden einfache Methoden vorgestellt, um mobile Anwendungen auf Barrierefreiheit zu testen und zu evaluieren. So erhalten die Teilnehmenden konkrete Ansätze, um Accessibility bereits frühzeitig in Entwicklungs- und Designprozesse zu integrieren.


Termin: 13.04.2026
Uhrzeit: 9:00 – 14:30 Uhr
Ort: virtuell (Zoom)
Tickets: kostenfrei (Anmeldung erforderlich)
 

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01.04.26

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