Saubere Energie. Das ist das Ziel vom Sustainable Development Goal 7. In Deutschland läuft die Diskussion vor allem unter einem Begriff: Energiewende. Damit verbunden ist die Idee einer dezentralen Bürgerenergie. So sollen Bürger:innen dazu befähigt werden, durch erneuerbare Energie ihren eigenen Strom zu produzieren. Das ist eng mit einem anderen Nachhaltigkeitsziel verknüpft, dem SDG 16. Dort heißt es, dass inklusive und partizipative Entscheidungsprozesse ablaufen sollen. Was sagt die IT-Branche zur Verbindung von sauberer Energie und Bürgerbeteiligung?
In der Grafik steht jeder Punkt für die Website eines Unternehmens. Jede Linie für eine Verlinkung. Umso größer die Punkte sind, desto mehr Treffer gibt es auf der Website zu Suchbegriffen rund um „dezentral“, „Bürgerbeteiligung“ und „erneuerbare Energie“. Es sind nur einige Punkte im mittleren-rechten Bereich sichtbar. Im Großteil des Feldes wird das Thema überwiegend nicht besprochen. Große Punkte sind vor allem Einrichtungen wie das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (iowe.de), Energiezukunft (ernergiezukunft.de) oder die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (dbu.de). Das sind sogenannte Beobachter mit einem konkreten Fokus auf Nachhaltigkeit. Sie haben kein eigenes Digitalprodukt, können aber Themen in den Vordergrund bringen und so bei der Umsetzung mitwirken.
In den Unternehmen der IT-Branche selbst findet das Konzept wenig Verbreitung. Zwar wird über dezentrale Energie diskutiert. Das aber vor allem bei Strom- oder Mobilfunkanbietern (telekom.de, wetell.de node.energy), wo das Digitalprodukt nicht im Vordergrund steht. Diese knüpfen als Anbieter von digitaler Infrastruktur an die Debatte um “Bürgerenergie” an. Wie die IT-Branche sonst noch SDG 7 und “saubere Energie” diskutiert, zeigt unsere ausführliche Analyse (html).
Leisten Sie einen Beitrag zu “Sauberen Energie” in der IT-Branche? Dann kommen Sie am 30.6.26 um 14.00 Uhr zum Online-Termin “Nachhaltig vernetzt” (html) und tauschen Sie sich mit uns über Ihren Beitrag aus.