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Auf der UIG-Tagung 2026 berichtet Nathalie Richter von der Stadt Augsburg, wie digitale Angebote der Stadt nicht nur bereitgestellt, sondern auch tatsächlich genutzt werden. Gemeinsam mit Partnern wie der TH Augsburg arbeitet sie daran, Hürden wie mangelnde Bekanntheit oder Nutzbarkeit zu überwinden und Services so zu gestalten, dass sie im Alltag der Bürgerinnen und Bürger einen echten Unterschied machen.

Die Stadt Augsburg steht vor einer Aufgabe, die alle Kommunen kennen: digitale Services bereitzustellen, die von Bürgerinnen und Bürgern tatsächlich genutzt werden. Das Angebot wächst zwischen Online-Terminreservierungen, Online-Formularen, digitalen Umfragen und mehr.

Doch Angebot allein schafft noch keine Nutzung. Akzeptanzprobleme, Berührungsängste und fehlende Kapazitäten für eine nutzerorientierte Umsetzung sind Realität in Augsburg und in vielen anderen Kommunen.

Auf der UIG-Tagung 2026 möchte die Stadt Augsburg offen Bilanz ziehen: Wo stehen wir? Welche digitalen Services funktionieren und warum? Wo scheitern wir noch an Nutzbarkeit, Bekanntheit oder Vertrauen? Und was brauchen wir, um besser zu werden?

Den Blick von außen ermöglichen Kooperationen, wie bspw. mit der Technischen Hochschule Augsburg: Gemeinsam untersuchen wir, wie digitale Services so gestaltet und kommuniziert werden können, dass sie im Alltag der Menschen ankommen und als hilfreich erlebt werden. Marketing spielt dabei eine unterschätzte, aber entscheidende Rolle: Wer ein Angebot nicht kennt, nutzt es nicht. Wer es nicht versteht, vertraut ihm nicht.

Wie müssen digitale Services gestaltet und eingeführt werden, damit sie Akzeptanz finden? Und wie lässt sich durch solche Services das Nutzungsklima in Kommunen messbar verbessern? Die Stadt Augsburg will diese Fragen nicht nur stellen und Erfahrungen aus dem kommunalen Alltag teilen, sondern sie mit Euch gemeinsam im Dialog beantworten.

 

 

Nathalie Richter 
Fachliche Leitung für Digitale Services

Nathalie Richter ist als fachliche Leiterin für Digitale Services im Amt für Digitalisierung und Organisation der Stadt Augsburg tätig. In dieser Funktion treibt sie die Digitalisierung für Bürgerinnen und Bürger zentral voran. Gemeinsam mit ihrem Team ist sie für die digitalen Services verantwortlich. Zuvor arbeitete sie als Werkstudentin in den Bereichen Business Development, Projektmanagement, Organisation und Prozessmanagement in der Softwareentwicklung sowie für Industrieunternehmen. Im Rahmen ihres Studiums „Internationales Management (B. A.)” an der Technischen Hochschule Augsburg befasste sie sich in Projekten und als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit agilem Arbeiten und Prozessmanagement und vertiefte so ihre Expertise an der Schnittstelle von Technologie und Verwaltung. Mit diesem Hintergrund gestaltet sie heute die digitale Transformation im öffentlichen Sektor mit.

Die Stadt Augsburg ist mit rund 308.000 Einwohnenden die drittgrößte Kommune Bayerns und als Arbeitgeberin für etwa 7.800 Mitarbeitende eine der treibenden Kräfte der digitalen Transformation im öffentlichen Sektor. Sie ist mit 2.129 digitalen Verwaltungsleistungen die drittdigitalste Stadt Deutschlands (Stand Mai 2026, Quelle: Dashboard Digitale Verwaltung). Als Vorreiterin vereint sie historische Identität mit innovativer Verwaltung – für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen.

 

 

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23.06.26

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Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren und der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung der Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.