Ob in der NGO, der Initiative oder im privaten Alltag: Wir nutzen täglich digitale Werkzeuge, ohne immer zu wissen, wer sie entwickelt, wie sie funktionieren und welche Alternativen es gibt. Dabei kann Open Source neue Möglichkeiten eröffnen, digital selbstbestimmter zusammenzuarbeiten und die eigenen Werte auch bei der Wahl unserer Tools stärker zu berücksichtigen.
In diesem interaktiven Einstieg schaut sich Philipp Fode, Gründer von makeITsocial mit euch an, was Open Source eigentlich bedeutet, warum es sich lohnt, sich damit zu beschäftigen und welche Programme für typische Aufgaben im Engagement infrage kommen. Anhand konkreter Beispiele entdeckt ihr Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen: Was ist wirklich kostenlos? Wie steht es um Datenschutz und Bedienbarkeit? Und wie gelingt der Einstieg, ohne gleich die gesamte digitale Infrastruktur umzukrempeln?
Nach Philipps Input habt ihr die Möglichkeit Fragen zu stellen und gemeinsam zu überlegen, wo ihr selbst ganz konkret anfangen könnt – ob mit einem neuen Tool, einer guten Alternative oder einer Frage, die ihr in euer Team mitnehmt.
Ihr braucht kein technisches Vorwissen. Bringt einfach eure Neugier und gern auch die digitalen Herausforderungen aus eurem Engagement mit. Ihr geht mit einem besseren Überblick, neuen Ideen und konkreten ersten Schritten nach Hause.
Zum Referenten: Philipp Fode ist Gründer von makeITsocial und verbindet langjährige IT-Erfahrung mit seiner Auseinandersetzung mit Sozialer Arbeit und gesellschaftlichen Fragen der Digitalisierung. Er beschäftigt sich insbesondere mit Datenschutz, Open Source und digitaler Selbstbestimmung. Seine Stärke liegt darin, komplexe technische Zusammenhänge verständlich und greifbar zu machen – auch für Menschen, die sich im Alltag eigentlich nicht so viel mit IT beschäftigen möchten.
makeITsocial ist ein Kollektivbetrieb aus Hamburg, der soziale Organisationen, Vereine und Initiativen dabei unterstützt, ihre Digitalisierung bedarfsgerecht und selbstbestimmt zu gestalten. Das Team verbindet IT-Know-how mit Erfahrungen aus der Sozialen Arbeit und begleitet Organisationen unter anderem bei der Auswahl und Einführung von Software, bei Datenschutzfragen und beim Einsatz von Open Source. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem darum, digitale Lösungen zu finden, die Menschen in ihrer Arbeit unterstützen, Abhängigkeiten reduzieren und zu den eigenen Bedürfnissen und Werten passen.
Der Beitrag ist Teil des Events “Digitale Zukunft gemeinsam gestalten – Was brauchen Organisationen heute? Was brauchen Engagierte morgen?” am 18. November in Hamburg (betahaus, Sternschanze). Hier geht´s zur Anmeldung.
Ankündigung Aktionswochentermin:
Am 25. November 2026 ab 18:00 Uhr habt ihr als Einsteiger:innen die Möglichkeit, im Workshop mit Marlena Napp (makeITsocial) den sicheren Umgang mit KI zu lernen.
Workshop: KI als Denkpartner: Mitdenken lassen, selbst entscheiden
Wann hilft uns KI bei der Arbeit, und wann nimmt sie uns etwas ab, das wir lieber selbst tun? Diese Frage klären wir im Workshop anhand konkreter Beispiele aus unserem Alltag. Dazu gehört ein Blick auf den Datenschutz: Welche Informationen gehören in ein KI-Programm, welche nicht? Zum Schluss probieren wir einen Arbeitsablauf aus, der uns schnell zu einem Ergebnis bringt und sich nach gemeinsamer Entwicklung anfühlt.
Zur Referentin: Marlena Napp ist Kognitionswissenschaftlerin und seit 3 Jahren als IT-Beraterin und Webentwicklerin tätig.
Ihre Themenfelder umfassen Datenschutz (im Ehrenamt), KI-Hintergrund und Nutzung, sowie Entwicklung von Leitlinien zum sozialen Miteinander im digitalen Raum.