Am Beispiel der Wissensplattform „D3 – so geht digital“ der Stiftung Bürgermut rekonstruiert der Input die Entwicklung einer Wissensplattform für den gemeinnützigen Sektor: vom projektgeförderten Aufbau 2018 über das pandemiebedingte Wachstum und eine mehrjährige Förderlücke bis zum Neustart 2026 mit Fokus auf Künstliche Intelligenz. Im Mittelpunkt stehen strukturelle Spannungen: zwischen Förderlogik und dauerhaftem Betrieb, zwischen Reichweite und Lerntiefe, zwischen digitaler Souveränität und der Abhängigkeit von Plattformen großer Tech-Konzerne sowie zwischen eigener Wissensproduktion und Hub-Funktion. Die Erkenntnisse werden als Thesen zur Diskussion gestellt, die über den Einzelfall hinaus Anwendung finden können.
Zum Referenten:
Henrik Flor hat in der Stiftung Bürgermut das Engagementmagazin Enter geleitet und das Programm openTransfer mitentwickelt. Nach einer Zwischenstation bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt koordiniert er nun die Kommunikation der Stiftung Bürgermut und verantwortet das Thema KI. Seit 2026 leitet er zudem das Programm „D3 – so geht digital“.
Die Plattform D3 über sich selbst:
“Unser Ziel: Vereine, gemeinnützige Organisationen und Social Start-Ups auf dem Weg in den digitalen Wandel zu unterstützen.
D3 – so geht digital ist vieles: Ein Digital-Magazin für Neugierige, ein praxissatter Wissensspeicher für Macher:innen und eine Partnerbörse für Praktiker:innen. Vereine, Verbände, Initiativen und Sozialunternehmen, die den nächsten Schritt in Richtung Digitalisierung gehen wollen, finden auf der Plattform jede Menge Tipps und Tricks, Berichte und Reportagen, Videos, Interviews und Veranstaltungstipps.
Auf der Webseite, den dazugehörigen Social Media-Kanälen und auf regelmäßigen Community-Events haben Engagierte die Möglichkeit, sich über ihre digitalen Strategien, Herausforderungen und Lösungen auszutauschen und sich gegenseitig voranzubringen. Auf D3 – so geht digital kann der „Dritte Sektor“ zeigen, was er in Sachen Digitalisierung zu bieten hat.”