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Im Workshop „Work Well with GenAI“ auf der UIG‑Tagung 2026 beleuchten Dr. Julia Seitz Sänger und Thimo Schulz vom KIT sowie Maria Rothvoss‑Buchheimer vom UIG, wie GenAI nicht nur Prozesse beschleunigt, sondern auch das Wohlbefinden am Arbeitsplatz beeinflussen kann. Im Fokus steht, wo Unternehmen aktuell stehen und wie sich die Technologie sinnvoll und menschenzentriert in den Arbeitsalltag integrieren lässt. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird an Antworten gearbeitet, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

KI kann Prozesse beschleunigen, aber kann sie auch das Wohlbefinden am Arbeitsplatz fördern? Wo stehen Unternehmen beim Einsatz von GenAI und wie kann diese Technologie sinnvoll im Arbeitsalltag verankert werden? I

Im Workshop werden Einblicke in das Projekt MenschKI! gegeben, insbesondere in aktuelle Erkenntnisse zur Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und generativer KI. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen und wie Mitarbeitende lernen mit KI zu arbeiten, sondern auch um Aspekte wie Akzeptanz, Motivation und psychische Gesundheit im Umgang mit KI.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden praxisrelevante Fragestellungen bearbeitet:

  • Welche Herausforderungen erleben Unternehmen im Alltag?
  • Welche Tools, Formate oder Best Practice Prinzipien helfen wirklich weiter?
  • Wo bestehen noch Lücken, und welche Lösungsansätze könnten hier ansetzen?

Ziel ist es, gemeinsam eine praxisnahe Orientierungshilfe zu erarbeiten, wie GenAI so gestaltet werden kann, dass sie nicht nur die Produktivität steigert, sondern auch das Wohlbefinden fördert.

Der Workshop richtet sich an UX-Verantwortliche, HR-Fachleute, Innovationsmanager und alle, die KI aktiv und menschenzentriert im Arbeitskontext mitgestalten wollen.

 

Dr. Julia Seitz Sänger

Dr. Julia Seitz Sänger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wirtschaftsinformatik (WIN), des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Projektleiterin des MenschKI! Projektes. Sie beschäftigt sich im Rahmen des Projektes und ihrer Forschungstätigkeit mit dem Einsatz von personalisierten (KI-basierten) Assistenzsystemen für die hybride Arbeitswelt. Ihr Fokus liegt dabei auf der Gestaltung (KI-basierter) Assistenzsysteme für virtuelle Zusammenarbeit in Teams, sowie auf der Gestaltung von personalisierter Unternehmenssoftware am individuellen Arbeitsplatz. Einem menschzentrierten Gestaltungsansatz folgend, verwendet Sie Erfahrungswerte aus der Praxis und Literatur zur Gestaltung der Systeme und untersucht deren Auswirkung, insbesondere in Experimentalstudien, u.a. unter der Zuhilfenahme von Biosignaldaten, Interviewdaten und Umfragedaten.

 

Thimo Schulz

Thimo Schulz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsinformatik (WIN), des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Co-Projektleiter des MenschKI! Projektes. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der menschzentrierten Betrachtung von KI und erstreckt sich von neuartigen Wegen der KI-Lehre über den KI-Einsatz in Unternehmen bis hin zur Untersuchung von kognitiv-affektiven Zuständen in der KI-Nutzung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Untersuchung der Auswirkungen von generativer KI auf Nutzende in Experimentalstudien mit Biosignalen und darauf aufbauend der Entwicklung adaptiver KI-basierter Lern- und Assistenzsysteme, die auf individuelle Bedürfnisse und Zustände der Nutzenden reagieren.

Maria Rothvoss Buchheimer

Maria Rotvoss Buchheimer ist seit April Teil des UIG und unterstützt die Projektkoordination und den Transfer des Projekts MenschKI! Sie hat durch ihre früheren beruflichen Tätigkeiten bei der AMERIA AG und der Siemens AG umfassende und praxisnahe Erfahrungen in den Bereichen Projektmanagement, immersive Technologien und User Experience gesammelt. Sie verfügt über einen Master of Science in Digital Management & Transformation sowie einen Bachelor of Science in Angewandter Informatik. Sie ist Teil des  Forschungsteams „Human-Computer Co-Creation“ am Institut für Wirtschaftsinformatik (WIN), des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

MenschKI! ist ein Forschungsprojekt des Instituts für Wirtschaftsinformatik (WIN) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das untersucht, wie Generative Künstliche Intelligenz in Unternehmen eingesetzt werden kann – mit besonderem Fokus auf das Wohlbefinden von Mitarbeitenden. Ziel ist es, Gestaltungsansätze zu entwickeln, die nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch den Arbeitsalltag für Beschäftigte langfristig positiv beeinflussen. Gemeinsam mit Partnerunternehmen werden reale Anwendungsfälle erforscht und praxisnahe Lösungen zur Kompetenzentwicklung und zum KI-Einsatz im Arbeitskontext entwickelt. Gefördert wird das Projekt durch das KI-Observatorium des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

 

 

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04.08.26

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